Die CPAP-Therapie zählt zu den wirksamsten Behandlungsmöglichkeiten bei obstruktiver Schlafapnoe. Während der anfänglichen Eingewöhnungsphase können jedoch einige Beschwerden im Zusammenhang mit der Verwendung der Maske auftreten.
Zu den am häufigsten berichteten Problemen gehören:
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• sichtbare Druckstellen im Gesicht am Morgen
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• Hautrötungen und Hautempfindlichkeit
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• Luftleckagen während des Schlafs
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• Druck oder Beschwerden durch die Maskenbänder
In den meisten Fällen sind diese Beschwerden nicht auf die Therapie selbst zurückzuführen, sondern auf eine nicht optimale Einstellung, den Verschleiß von Komponenten oder die Eingewöhnungsphase.
Häufig lässt sich der Komfort bereits durch einige einfache Kontrollen und, falls erforderlich, durch spezielle Zubehörteile verbessern. Nachfolgend finden Sie die häufigsten Ursachen und mögliche Lösungen.
Während der Nacht liegt die Maske mehrere Stunden lang auf der Haut auf. Zu hoher oder ungleichmäßig verteilter Druck kann daher Druckstellen hinterlassen, insbesondere am Nasenrücken, an den Wangen und im Bereich unter den Augen.
Folgende Faktoren können das Problem begünstigen:
Zunächst ist es wichtig zu prüfen, ob Modell und Größe zur Gesichtsform passen. Die Maske sollte gut anliegen, ohne dass die Maskenbänder übermäßig gespannt werden müssen.
Außerdem sollte der Zustand des Maskenkissens regelmäßig kontrolliert werden: Ein verformtes oder abgenutztes Maskenkissen kann eine straffere Einstellung erforderlich machen und dadurch die Druckstellen verstärken.
Wenn die Beschwerden anhalten, kann ein spezieller Schutz zwischen Haut und Maske dazu beitragen, Reibung zu reduzieren.
Wenn Rötungen oder schmerzende Stellen an der Nase auftreten, kann eine weiche Schutzauflage den direkten Kontakt mit dem Maskenkissen reduzieren und den Druck besser verteilen.
✔ Hilft, den Druck am Nasenrücken zu verteilen
✔ Reduziert Reibung, Druckstellen und Rötungen
✔ Erhöht den Komfort bei der nächtlichen Anwendung
Eine Maske, die nicht richtig abdichtet, kann Geräusche verursachen, Luft in Richtung der Augen leiten und den Schlafkomfort beeinträchtigen.
Zu den häufigsten Ursachen gehören:
Diese Leckagen müssen vom normalen Ausatemluftstrom durch die dafür vorgesehenen Öffnungen der Maske unterschieden werden. Diese Ausatemöffnungen dürfen niemals blockiert werden.
Für einen stabileren Dichtsitz empfiehlt es sich:
Bei empfindlicher Haut oder stärkerem Schwitzen können spezielle Zubehörteile dazu beitragen, den Komfort und den Sitz der Maske zu verbessern.
Mundpflaster während der CPAP-Therapie
Wenn Sie eine Nasenmaske oder Nasenpolstermaske verwenden, können Mundpflaster dazu beitragen, Luftleckagen durch den Mund zu reduzieren. Vor der Anwendung sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Fachperson klären, ob diese Lösung für Ihre Therapie geeignet ist.
Rückstände von Hautfett, Schweiß und Kosmetikprodukten können den Dichtsitz des Maskenkissens beeinträchtigen und Rötungen begünstigen. Eine regelmäßige Reinigung gemäß den Herstellerangaben trägt dazu bei, die Materialien zu schonen und einen angenehmeren Hautkontakt zu gewährleisten.
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Die hinteren Maskenbänder können Druckstellen am Hinterkopf oder Nacken verursachen, insbesondere wenn sie sehr straff eingestellt sind oder sich während des Schlafs verschieben.
Nachdem Sie die Einstellung der Maske überprüft haben, kann eine gepolsterte Auflage dazu beitragen, den Druck auf eine größere Fläche zu verteilen und Reibung zu reduzieren.
Eine gepolsterte Schutzauflage für die Maskenbänder kann für einen gleichmäßigeren Kontakt am Hinterkopf sorgen.
✔ Verteilt den Druck der Maskenbänder besser
✔ Hilft, unangenehme Druckpunkte zu reduzieren
✔ Unterstützt eine komfortablere Verwendung der Maske
Leichte und vorübergehende Druckstellen können auftreten, insbesondere während der Eingewöhnungsphase. Wenn sie stark ausgeprägt, schmerzhaft oder anhaltend sind, sollten Sie Größe, Position und Spannung der Maskenbänder überprüfen.
Prüfen Sie, ob die Maske die richtige Größe hat, ziehen Sie die Maskenbänder nicht zu fest an und erwägen Sie einen Schutz für den Nasenrücken, sofern das verwendete Modell dies zulässt.
Der Luftstrom aus den Ausatemöffnungen ist vorgesehen und darf nicht blockiert werden. Leckagen am Rand des Maskenkissens sollten dagegen überprüft werden, wenn sie den Schlaf stören, in die Augen gelangen oder die Therapie beeinträchtigen.
Längerer Kontakt, Feuchtigkeit, Rückstände auf dem Maskenkissen oder zu hoher Druck können Rötungen begünstigen. Eine korrekte Reinigung und passende Einstellung helfen häufig; bei anhaltenden Hautreizungen sollten Sie sich an eine medizinische Fachperson wenden.
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