Wenn Sie während der CPAP-Therapie mit offenem Mund schlafen, kann dies Luftleckagen, Mundtrockenheit und Schlafunterbrechungen begünstigen. Dies tritt vor allem bei Nasenmasken oder Nasenpolstermasken auf, da ein Teil des Luftstroms über den Mund entweichen kann.
Wenn Sie die Ursache kennen, können Sie gemeinsam mit Ihrer Fachperson die geeigneten Maßnahmen beurteilen. Einen Überblick über weitere Komfortprobleme finden Sie auch hier:
Unbequeme CPAP-Maske? Druckstellen im Gesicht, Luftleckagen und Hautreizungen
Das Öffnen des Mundes während des Schlafs kann verschiedene Ursachen haben:
Bei einer Nasenmaske kann die Luft durch die Nase einströmen und über den Mund wieder entweichen. Wenn solche Leckagen häufig auftreten, kann die Therapie lauter und weniger angenehm werden. Mehr dazu:
Luftleckagen über den Mund können folgende Beschwerden verursachen:
Die Auswirkungen auf die Therapie hängen von Art und Ausmaß der Leckage ab. Daher ist es sinnvoll, die Daten des Gerats gemeinsam mit Ihrer Fachperson zu überprüfen.
Die geeignete Lösung hängt von der Ursache ab. Folgende Maßnahmen können hilfreich sein:
Die Druckeinstellungen dürfen nicht selbstständig verändert werden.
Mundpflaster während der CPAP-Therapie
Bei einer Nasenmaske können Mundpflaster dazu beitragen, das Öffnen der Lippen zu begrenzen. Sie sind jedoch nicht für alle geeignet und sollten vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Ihrer Fachperson besprochen werden.
Nicht bei verstopfter Nase, Übelkeit, Atembeschwerden oder wenn Sie die Pflaster nicht selbstständig entfernen können verwenden.
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Eine korrekte Pflege hilft, Maske, Maskenkissen, Schlauch und Schlauchsystem zu erhalten und einen stabileren Kontakt mit dem Gesicht zu gewährleisten.
Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Fachperson, wenn die Leckagen anhalten, Ihr Mund sehr trocken bleibt, Ihr Schlaf häufig unterbrochen wird oder die Daten des Gerats ungewöhnliche Werte anzeigen. Die Fachperson kann Nasenatmung, Maskentyp, Befeuchtung und Therapieeinstellungen überprüfen.
Wenn zusätzlich Druckstellen im Gesicht auftreten, können Sie auch Folgendes lesen:
CPAP-Maske und Druckstellen an der Nase: häufige Ursachen und mögliche Lösungen
Bei einer Nasenmaske kann dies Luftleckagen, Mundtrockenheit und nächtliches Aufwachen verursachen. Die Auswirkungen auf die Therapie hängen von Ausmaß und Dauer der Leckagen ab und sollten anhand der Daten des Gerats beurteilt werden.
Eine Full Face Maske bedeckt sowohl Nase als auch Mund und kann bei häufiger Mundatmung in Betracht gezogen werden. Modell und Größe sollten gemeinsam mit einer Fachperson ausgewählt werden.
Nein. Vor der Anwendung sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Fachperson um Rat fragen und sicherstellen, dass Sie frei durch die Nase atmen können. Verwenden Sie Mundpflaster nicht bei verstopfter Nase, Übelkeit, Atembeschwerden oder wenn Sie sie nicht selbstständig entfernen können.
Die Reinigung kann den Dichtsitz des Maskenkissens am Gesicht verbessern, behebt jedoch nicht automatisch das Öffnen des Mundes. Die Ursache sollte ermittelt und anschließend die passende Lösung gewählt werden.
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